Die Praxilogie ?!

Zu den größten Zeitfressern gehören unnötige Arbeiten, zum Beispiel durch Chaos, Mangel an Zielen und Plänen oder durch ständig neue Prioritäten. Ungenutzte oder falsch genutzte Zeit geht für immer verloren!

Aber auch Arbeiten, deren Nutzen man sich nicht genug überlegt hat und von denen man eigentlich nichts hat, sondern durch spontane Entscheidungen gedrängt wurde, sind Zeitfresser. Es ist selten, dass spontane Handlungen, Hektik, oder Entscheidungen unter starkem emotionalen Druck (zu high, zu down) vernünftig sind.

Also sollte man zumindest seine großen Entscheidungen sich doch gut überlegen. Sie mit jemanden Kompetenten besprechen, einmal (alleine) darüber schlafen und auch emotionale Entscheidungen nochmals rational beleuchten. Viele Lebensjahre könnten so besser gelebt und genutzt werden, wenn die Entscheidungen richtig sind!

Auch Suchen gehört zu den wenig produktiven Aufgaben. Vor allem wenn man sich nicht auf das Gesuchte konzentriert, sondern durch allerlei ablenken läßt (dies gilt vor allem für die Internet-Surfer).

Die Liste der Zeitfresser ist unendlich lang. Zu ihr gehören Streitereien um unwichtige Fragen, nur um Recht zu haben. Unnötige Kontrolle von Menschen, für die man nicht verantwortlich ist, Tratsch, Unentschlossenheit, Entscheidungen rechtzeitig zu fällen, ständiges Hinausschieben, zuviel Geduld und Nachsicht mit Faulen.

Ein bißchen Buchführung über die Zeit wird helfen zu sehen, wie sie wirklich ausgegeben wird. Es lohnt sich, dazu einige Tage einmal genau aufzuschreiben, wie die Zeit wirklich verwendet wird. Man kann sich zuwenig auf das Gefühl verlassen, weil die angenehmen Zeiten viel schneller verrinnen als die unangenehmen.

Man wird nicht alle Zeitfresser ausmerzen können oder wollen, aber es zeigt sich, dass etwas Egoismus und Durchsetzungsvermögen angebracht ist, wenn einem zu viele die Zeit stehlen. Denn ich kann jede Sekunde nur einmal ausgeben. Wenn ich Zeit zurückbekomme, dann ist es OK, sie anderen zu geben, aber auch in Bezug auf die Zeit gibt es zuviele, die gerne nehmen, aber nicht geben wollen.

Ich hatte einige Male in meinem Leben das Glück, viel Zeit zu haben und ich kann bestätigen, dass Zeit eine sehr kostbare Ressource ist und sie mit Geld mindestens gleichzusetzen ist. Um so verwunderlicher ist es mir, dass viele Menschen zwar mit Geld sehr vernünftig umgehen, aber wenig Motivation spüren, dasselbe auch mit der Zeit zu machen.


 

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